Jürgen Kura  - Fernsehjournalist & Regisseur
Wie alles begann:
Mein Vater war Fotograf und schenkte mir mit zehn Jahren eine Spiegelreflexkamera. Mit dreizehn Jahren kaufte ich meine erste Super8-Kamera, später dann eine Videokamera. Mit Freunden, Schulkameraden und Studenten drehte ich viele Kurzfilme - vom Dokumentarfilm bis zum „Science Fiction“. 
Nach dem Abitur studierte ich Deutsch und Geschichte. Dann absolvierte ich eine Ausbildung zum Fotografen. Eine mehrjährige Tätigkeit als Tatortfotograf bei der Kriminalpolizei in Essen folgte. Was man dort macht? Tatortfotos, Spurensicherung - heute Thema der amerikanischen Serie „CSI“. Kurz und gut: Ich habe die Wirklichkeit dokumentiert.
Über meine spannende Arbeit bei der Polizei kam ich zum Schreiben und dann zu den bewegten Bildern.
Ich bin Absolvent der Kölner Schreibschule/Internationale Filmschule Köln. Hier lernte ich das Drehbuchschreiben und die Dramaturgie von erfahrenen amerikanischen Autoren. Die Worte „Plotpoint“ und „Held“ sind für mich keine Fremdwörter - und nur zwei von vielen Bausteinen für eine gute Geschichte - gleich ob fiktional oder nonfiktional.
Ich absolvierte den Producer-Studiengang der dffb (Deutsche Film- und Fernsehakademie Berlin). Medienprofis aus sämtlichen Bereichen der Praxis vermittelten uns hier, wie aus einer Idee ein sendefähiger Film entsteht. Ein Trainee-Aufenthalt bei Pro7 in München, ein Praktikum bei RTL, sowie bei der Berliner Produktionsfirma X Filme Creative Pool erweiterten meine Kenntnisse. Was wirklich „großes Kino“ ist, habe ich bei X Filme („Lola rennt“, „Good bye Lenin“) gelernt.



                                                                                               


seit 1997: div. Aufnahme- und Produktionsleitungen bei Diplomfilmen der Kunsthochschule für Medien Köln, u.a. „Maria“ (35mm), Regie: Jakob Hüfner. 

seit 1998 bis heute: 
Autor von Exposés und Konzepten für div. Produktionsfirmen u.a.für filmpool, PolyScreen, Dom Film, teamWorx u.v.a.

seit 1998 bis heute: 
Realisation zahlreicher Kurzreportagen für die TV-Magazine: „Lokalzeit Studio Köln“,„Servicezeit:Familie“, „frauTV“, „west.art“, „CosmoTV“ (alle WDR-Fernsehen) sowie „Kurzschluss“ (Arte)

1999: 
Freier Lektor für RTL und CLT-Ufa (Serie/Kinofilme)

1999: 
Drehbuch und Produktion des Kurzspielfilms „Blutiger Ernst“(35mm) mit Christine Kaufmann, Hans-Peter Hallwachs und Nina Petri, Regie: Christian Rau mit Filmfestival-Teilnahmen in Saarbrücken, Lünen, Emden, München usw.

2000: Drehbücher für die tägliche Gerichtsshow „Streit um Drei“ (ZDF) und die Reality-Serie „Täglich im Einsatz“ (ZDF).

2005-2007: Konzept, Buch und Regie (gemeinsam mit Arne Birkenstock) der vierteiligen Doku-Serie „7000 Kilometer Heimweh“ über deutsche Austauschschüler in China für den WDR (in Zusammenarbeit mit Deutsche Welle-TV und BR.) Wurde als Beitrag außer Konkurrenz auf der „feminale 2008“ gezeigt.
Preise: finalist certificate New York Festival, Silver Screen Award International US Film & Video Festival Chicago. 

2007: 30min Doku-Auskopplung „Ein Jahr Austauschschüler in Shanghai“ für BR/KIKA, ausgestrahlt auf BR, KIKA und in der ARD

Zusammenarbeit mit den Produktionsfirmen Fruitmarket Kultur und Medien GmbH, Pick Up Medien GmbH, creatv Fernsehproduktion, Florianfilm, Daniela-Thiel-Filmproduktion u.a.

2008: Buch und Regie der 30min. Reportage „Der Sozial-Konzern“ über die Wattenscheider Tafel und Menschen in sozialer Not - im Auftrag des WDR.

2009: 
Buch und Regie des 45minütigen Dokumentarfilms „Voll im Leben - Drei um die Achtzig“ in der Reihe
„Menschen  hautnah“ - im Auftrag des WDR. Hier gibt es weitere Informationen.Voll%20im%20Leben.htmlshapeimage_2_link_0
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